Quergelesen drei Artikel zur Didacta:

Bundesbildungsministerin Schavan verleiht Deutschen Innovationspreis für nachhaltige Bildung.

Der mit 10.000 € dotierte erste Preis ging an die Höhere Berufsfachschule für Technik des Bildungsinstituts für Umwelt und Wasserwirtschaft, Neubrandenburg, für ihr Ausbildungsprojekt „Brodaer Teiche“. Den zweiten Preis erhielt die AOK Baden-Württemberg für „ScienceKids“, das der Verbesserung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens von Kindern dient. Auf dem dritten Platz folgte die Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Recke mit dem Projekt „Offene Höfe – offene Schule“ zur Stärkung der sozialen Bindung mit dem bäuerlichen Umfeld der Schule. Der dieses Jahr zum zweiten Mal verliehene Preis ist eine gemeinsame Initiative des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, und der Schülerhilfe.

„Die nominierten Projekte stellen sich den Anforderungen an zeitgemäße Bildung: Sie erproben Partizipation und Verantwortung als wichtige Voraussetzungen für die Gestaltung unserer Zukunft“, erklärte Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, in Ihrem Grußwort. „Sie stellen das „Lernen lernen“ in den Mittelpunkt. Sie setzen auf selbstgesteuertes und selbstverantwortliches Lernen, auf Methodentraining, auf die intensive Nutzung von Lernzeit und auf individuelle Förderung.“ <den ganzen Artikel lesen>

MEINHARDT: Aus den Schulen muss der Stress raus

Zur Eröffnungsrede von Bildungsministerin Annette Schavan auf der Stuttgarter Bildungsmesse Didacta erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Patrick MEINHARDT: Die Didacta ist ein gutes Zeichen für ein positives Bildungsklima, das wir in Deutschland brauchen…..

….Kinder brauchen auch Zeit ohne Schule in Vereinen, Kirche, Familie und Freundeskreis.

Das Zentralabitur bringt uns bei der ganzen Bildungsdebatte nicht voran. Statt immer nach neuer Berliner Kompetenz zu rufen, sollten die Länder ihre Kompetenz wirklich wahrnehmen und den Schulen die größtmögliche Gestaltungsfreiheit geben. <den ganzen Artikel lesen>

Schavan: Deutsche Schulen sind besser als ihr Ruf

Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat davor gewarnt, das deutsche Schulsystem schlechtzureden. “Wir haben im Bildungswesen weniger eine Qualitätskrise als eine Vertrauenskrise”, sagte sie zur Eröffnung der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart.

“Wir tun so, als ob Schule nur anstrengend, schädlich und ein Diebstahl von Kindheit sei”, sagte Schavan. Das liege auch daran, dass Politiker ständig die verschiedenen Schulformen infrage stellten und damit Eltern und Schüler verunsicherten….

….Schavan forderte eine andere Haltung der deutschen Gesellschaft, um bei der Bildung voranzukommen. “Wir brauchen eine Atmosphäre wie vor hundert Jahren.” Damals hätten die Bürger in einer Gesellschaft des Umbruchs gemerkt, dass Kinder die Gestalter von morgen seien. “Das war die Geburtsstunde der Reformpädagogik.” Zugleich sprach sich die Ministerin erneut für “die Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse” und damit für ein Zentralabitur aus.<den ganzen Artikel lesen>