Von Dr. Helmut Reisener, Dipl.-päd., Hochschullehrer Und Schulbuchautor, Lüneburgl hat zu: Schulen dürfen keine Sackgasse sein”  Interview mit Annette Schavan, 30. März einen Leserbrief geschrieben  (6. April, 2008):

Über diesen Zusammenhang [Neue Landesregierungen = neue Lehrpläne =  neue Lehrplankommission = neue Lehrwerke... usw.] hat bereits der Lehrer Erich Kästner nachgedacht und gesagt: “Misstraut gelegentlich euren Schulbüchern! Sie sind nicht auf dem Berge Sinai entstanden, meistens nicht einmal auf verständige Art und Weise, sondern aus alten Schulbüchern, die aus alten Schulbüchern entstanden sind, die aus alten Schulbüchern entstanden sind, die aus alten Schulbüchern entstanden sind. Man nennt das Tradition.” (Erich Kästner, Gesammelte Schriften für Erwachsene, Bd. 7, S. 182/183)

 Das erinnert mich an einen Beitrag, Von Raffgier und Ausbeutung, den ich am 23. Januar, 2008 bei Genügsames Leben gepostet habe.  Die Fragen, die ich damals zum Artikel gefasst habe poste ich nochmals hier [Fragen in eckigen Klammern beziehen sich primär auf den Artikel im Beitrag Von Raffgier und Ausbeutung]:

  • Wer schreibt die Schulbücher? 
  • Welche Weltansicht teilen/verteidigen/vermitteln diese Schreiber? 
  • Wer konrolliert die Inhalte? 
  • Wer profitiert davon, dass Kinder diese Inhalte lernen?
  • Wollen wir, dass unsere Kinder solchen Inhalte lernen?
  • Werden Eltern aufgeklärt über diese Lehre?
  • [Weiss der Staat, dass sie eigentlich gegen sich selbst arbeitet?  Wenn ja, was denkt "der Staat" dazu?  Wieso?]
  • Welche mitsprache Recht haben Eltern in der Sache:  Lehrmittelanschaffung?
  • Sind diese Inhalte so wie sie vermittelt werden tatsächlich Teil des Lehrplans?  [Steht lediglich:  "Wirtschaftslehre" auf dem Plan oder steht:  "Wirtschaft aus diese oder jene Sicht"?]
  • Wie kann man den lieben Nachwuchs eine ausgewogene Bildung [in Sache Wirtschaft] ermöglichen?

Eine weitere interesante Diskussion um Schulbücher: