Bildungsphilosophie


Der 15. Mai ist der Internationale Tag der Familie. Woran denkt man, wenn man Familie sagt? An Mama, Papa, Kind(er), vielleicht noch Oma und Opa, oder auch an Varianten wie Mama, Kind(er), Oma, an gemeinsam verbrachte freie Zeit, Wochenenden, Urlaube, an den Wunsch, Kinder in die Welt zu setzen, die Geburt des neuen Erdenbürgers, ein erstes Babylächeln, das Heranwachsen vom Kleinkind zum Teenager, Diskussionen mit flügge werdenden Jugendlichen, vielleicht an ein Eigenheim, die Familien”kutsche”, Familienfeiern …

Die Politik setzt, wenn es um Familie geht, klare Wegweiser: In den Vordergrund gestellt wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, man denkt an “Verantwortung, Kinderbetreuung, Kindererziehung, Zukunft, Gesellschaft, Engagement”, wenn man Familie sagt. Das hört sich recht prosaisch an und ist es auch. Darauf wird Familie reduziert - ein Wunder, daß die Gebärlust deutscher Frauen nicht zunehmen will?

Eine etwas ältere Dame, Mutter von sechs erwachsenen Kindern, erzählte mir unlängst, mit wieviel Aufmerksamkeit und Anteilnahme sie ihre Kinder vom ersten Augenblick an und während ihres Heranwachsens wahrgenommen und umsorgt hat. Selbstverständlich war sie als Vollzeit-Mutter für sie da, teilte mit ihnen kleine und große Freuden und war ihnen eine Stütze bei Kummer und Sorgen. Sechs Kinder aufzuziehen, bis sie auf eigenen Beinen im Leben stehen, ist eine enorme Leistung, und der älteren Dame merkte ich an, daß sie darauf auch ein wenig stolz war.

Heute ist eine Mutter dann stolz auf sich, wenn es ihr gelingt, trotz Kind(ern) möglichst unterbrechungslos ihre Karriere zu verfolgen. Das ist das Idealbild der Mutter, gebildet, bürgerlich, ambitioniert, das uns die Politik vorgibt. Und zur Erlangung dieses Ideales sollen auch die bundesweiten Aktionstage zum Ausbau der Kinderbetreuung beitragen, die in Deutschland schon mehrmals am 15. Mai, dem Datum des Internationalen Tages der Familie ausgetragen wurden. Mit dem Slogan “Für Kleine Großes leisten” wird klargestellt, daß es keinen Zweifel daran gibt, daß institutionelle Betreuung und Erziehung den familiären Rahmen vollkommen ersetzen kann.

von der Homepage des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

Do 15.05.2008

“Für Kleine Großes leisten” - Bundesweiter Aktionstag zum Ausbau der Kinderbetreuung

Am heutigen 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie, findet bereits zum dritten Mal der bundesweite Aktionstag der Initiative Lokale Bündnisse für Familie statt. Unter dem Motto “Für Kleine Großes leisten” dreht sich in diesem Jahr alles um den qualitativen und quantitativen Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige. In über 240 Orten überall in Deutschland werden dazu Vorschläge für den Ausbau der Betreuungsinfrastruktur diskutiert, Qualitätskriterien thematisiert und neue Projekte auf den Weg gebracht.

Mit dabei sind Kommunen, Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften, Verbände, Stiftungen, freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Mehrgenerationenhäuser und alle, die sich für Familien engagieren. Sie sorgen dafür, dass das Thema Kinderbetreuung für die Kleinsten in aller Munde ist.

Lokale Bündnisse für Familie sind auf diesem Gebiet ein wichtiger strategischer Partner in den Kommunen. Sie ermitteln Betreuungslücken, bündeln Ressourcen und entwickeln unbürokratische, innovative und passgenaue Lösungen. Ihre Stärke: Partnerinnen und Partner aus allen gesellschaftlichen Bereichen ziehen an einem Strang. Wichtige Akteure sind dabei in vielen Orten die Betriebe. Das Unternehmensnetzwerk “Erfolgsfaktor Familie” beteiligt sich ebenfalls mit eigenen Beiträgen am Aktionstag.

Die Dynamik der vom Bundesfamilienministerium 2004 ins Leben gerufenen Initiative Lokale Bündnisse für Familie zeigt, wie in einer modernen Gesellschaft viele unterschiedliche Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen - zum Nutzen aller Beteiligten.

Aktuelle Beispiele von Vorort-Aktionen der Lokalen Bündnisse für Familie

Mit der Aktion “Kinderbetreuungsmeter” macht das Bündnis für Familie Coburg auf das Angebot an Betreuungsplätzen in der Stadt aufmerksam. Die Meter stehen hier symbolisch für das pädagogische Personal, die Menschen, die sich engagieren. Jede Mittagsbetreuungs- und Kindergartengruppe bekommt zwei Meter, jede Leihoma, Tagesmutter und so weiter einen Meter. Zusammen mit den Betreuern gestalten die Kinder ihre Meter quer durch die Coburger Innenstadt mit Malen und Basteln.

Das Lokale Bündnis für Familie Magdeburg stellt das Familienzimmer “FaZi” vor. Das “FaZi” bietet seit Beginn des Wintersemesters 2007/2008 eine ergänzende, bedarfsangepasste Betreuung für die Kinder von Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Hochschulstandort Stendal. In Kassel öffnen 18 Kindertagesstätten ihre Türen und geben Einblick in die vielfältige Arbeit. Mit einer Telefonaktion zum Thema “Erziehung und Betreuung” beteiligt sich das Lokale Bündnis für Familie Ellwangen am bundesweiten Aktionstag.

Das Bündnis für Familie Schleswig informiert gemeinsam mit Trägern von Kindertageseinrichtungen in der Stadt mit Info-Ständen über Kinderbetreuung für unter Dreijährige. Unter der Beteiligung von Unternehmerinnen und Unternehmern wird der Familientag 2008 mit Aktionen und Angeboten begangen. Für Kinder wird unter anderem ein Spielmobil unterwegs sein. Im Landkreis Meißen fällt zum Aktionstag der Startschuss für den Wettbewerb für das familienfreundlichste Unternehmen im Landkreis.

Der Aktionstag bildet ebenfalls den Rahmen für die Gründung von neuen Lokalen Bündnissen. So wird im Landkreis Düren das insgesamt 500. Lokale Bündnis der Bundesinitiative gegründet, das gleichzeitig auch das 100. in Nordrhein-Westfalen ist. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen und der nordrhein-westfälische Familienminister Armin Laschet schickten ihre Glückwünsche nach Düren. Sie besuchten am Internationalen Tag der Familie gemeinsam den bilingualen Betriebskindergarten der METRO Group AG in Düsseldorf. Weitere Informationen über das Engagement der Lokalen Bündnisse in Sachen Kinderbetreuung liefert die Praxisbroschüre “Die Kleinsten gut betreut - wie gehen wir es an?”, die vom Bundesfamilienministerium herausgegeben wird.

Ausgewählte Publikationen zum Thema

* Die Kleinsten gut betreut - wie gehen wir es an?

Externe Links zum Thema
Für Kleine Großes leisten! Aktionstag der Lokalen Bündnisse für Familie am 15. Mai 2008

URL:http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/Politikbereiche/familie,did=109886.html

Ein qualitativ hochwertiges Angebot an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder jeden Alters ist in jedem Fall wichtig für all diejenigen, die ihre Kinder wirklich fremdbetreuen lassen möchten oder darauf dringend angewiesen sind. Die Fremdbetreuung, und dabei in erster Linie die institutionelle Betreuung aber so vehement in den Vordergrund zu rücken, diskreditiert den Beitrag der Mütter, Tagesmütter, Väter, Omas usw., die Kinderbetreuung und Erziehung in Eigenregie leisten. Besonders deutlich wird diese Diskreditierung immer dann, wenn einer Politikerin oder einem Politiker mal wieder ein verbaler Ausrutscher unterläuft.

Es erstaunt in diesem Zusammenhang vor allem auch das Wort Bildungsschwänzer. Was geschieht mit den kleinen Kindern, den Unter-Dreijährigen, zu Hause? Dämmern sie dort vor sich hin, haben sie dort keine Gelgenheiten oder wirklich weniger als in einer Institution, um sich zu bilden?

*Wiederholung der Sendung vom 31. März:

Montag, 31. März, 1.45 Uhr (NDR)
Dienstag, 1. April, 9.40 Uhr (MDR)
Dienstag, 1. April, 0.20 Uhr (rbb)
Freitag, 4. April, 10.15 Uhr (3sat)
Samstag, 5. April, 7.15 Uhr (hr-fernsehen)
 

Die Gäste der nächsten Sendung am 31.03.2008, 22.45 Uhr DasErste

egbeckmannneubronner3.png

Dagmar und Tilman Neubronner

(Bremer Eltern, die gegen die gesetzliche Schulpflicht kämpfen und ihre Söhne zu Hause unterrichten)

Sie sind Deutschlands bekannteste “Homeschooling”-Familie. Seit zweieinhalb Jahren entziehen Dagmar und Tilman Neubronner ihre Söhne der gesetzlichen Schulpflicht und unterrichten Thomas (8) und Moritz (10) zu Hause.

Die Bremer wehren sich nicht aus Prinzip gegen das staatliche Schulsystem, sondern wollen nach eigenen Angaben lediglich ihre Kinder nicht gegen deren Willen zum Schulbesuch zwingen. Nun liegen sie deshalb im Clinch mit den Behörden: Ein Antrag auf Schulpflichtbefreiung wurde abgelehnt, die Familie flüchtete aus Angst vor Sorgerechtsentzug sogar ins Ausland.

Jetzt sprechen Dagmar und Tilman Neubronner bei “Beckmann” über ihre ungewöhnlichen Lehrmethoden und erklären, warum sie “Homeschooling” als Alternative zum Klassenzimmer sehen.

Wenn das nicht gute Nachrichten sind…

Die pädagogische Revolution hat begonnen. Von Christian Füller

Glaubt man, das sowas in Deutschland passiert?

In einem dieser 400 Quadratmeter weiten Areale treffen die Besucher nun zum Beispiel Lisa und Marie. Die beiden sechsjährigen Mädchen arbeiten gerade an ihrem Wochenplan - ganz allein. Eine Lehrerin ist zunächst nicht zu sehen. Nach und nach sind 80 Schüler zu entdecken. Auf einer Tribüne sitzen ein paar Schüler, die sich in Büchern vertieft haben. In einer Ecke ruht ein Mädchen sogar, auf Kissen gebettet. Hinter einem Raumteiler steht schließlich doch eine Lehrerin vor einer größeren Gruppe von Schülern und erklärt etwas. Wenn Gäste verwundert fragen, wo hier eigentlich gelernt wird, dann tippt sich Rektor Tlustek gern mal man an die Stirn: “Hier oben, im Kopf.”

Also, eine nicht alltägliche Artikel über unkonventionelle aber längst überfällige Schulreforme… lesenswert!

Ob es allerdings soweit kommt, dass Familien dieses Recht auf Freies Lernen zugestanden wird, bleibt noch offen….

Hier ist die exklusive Vorabveröffentlichung des Romans von Vera F. Birkenbihl.

Originalton der Autorin: “Dies sind Auszüge aus meinem ROMAN, in dem der BILDUNG im Wortsinn DER PROZESS GEMACHT WIRD.  Schwerpunkt der Autoren-Lesungen werden Gerichtsszenen sein, in denen vom Schulbuch-VERLEGER über LEHRKRÄFTE bis zu Autoren von Lehrwerken (z. B. Fremdsprachen-Textbüchern) als Zeugen auftreten, wobei so mancher Zeuge zum Angeklagten wird… Die Dialoge sind eine andere Form, meine Kernaussagen der letzten Jahrzehnte auf den Punkt zu bringen…”

In der ersten Folge dieser neuen Reihe mit dem Titel “Vor dem Prozess” gibt es eine Einführung und Erklärung zum Prozess, außerdem treffen bei einer Frensehausstrahlung eines Internettalks am Vorabend des Prozesses ein Journalist, ein Linguist, ein Soziologe und ein Historiker aufeinander, die über Einwanderung und deren Folgen auf das Bildungssystem diskutieren.

Gesprochen von der Autorin Vera F. Birkenbihl

Von mir nur zwei Zitate:

Lagen die vielen Probleme millionen von Schülern und Schülerinnen am System, oder waren doch die Schüler oder ihre Eltern schuld? Das sollte sich zeigen.

Zum Sozio-Ökonomische Distanz–Argumente vom Kinderrechtsbeistand:

In beiden Länder [USA wie Deutschland] profitieren Kindern um so mehr vom Schulsystem je weniger sie es benötigen, bzw.  je mehr Bildung sie zu Hause erleben.  Man kann auch sagen, je weniger sie das Schulsystem brauchen, desto mehr profitieren sie, während genau jene Kinder, denen das Schulsytem bieten soll, was zu Hause fehlt, in diesem System versagen müssen.

Bei Podcast.at.   Bildungsverantwortliche müssen sich das unbedingt anhören.

Gefunden bei Lernen Heute.

Lia schrieb dieses Kommentar und dabei hat sie die Weisheit der Dakota-Indianer genommen und in eine Diskussion über die öffentliche Schulsituation eingebracht…

Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”

Hört sich doch so simpel an, oder? Aber statt vom toten Pferd abzusteigen wurden in unserem beruflichen (und schulischem) Leben viele Methoden und Strategien - zum Teil bis zur Perfektion - entwickelt, um dem Unausweichlichen doch ausweichen zu können. Kommt Dir die eine oder andere der folgenden Strategien vielleicht bekannt vor?

1. Wir besorgen uns eine stärkere Peitsche.
2. Wir sagen: „So haben wir das Pferd schon immer geritten”.
3. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
4. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
5. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
6. Wir bilden eine Task-Force, um das Pferd wiederzubeleben.
7. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, die angeblich tote Pferde reiten können.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein um besser reiten zu können.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlicher toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, dass ein Pferd tot ist.
11. Wir schirren mehrere tote Pferde gemeinsam an, damit wir schneller werden.
12. Wir erklären: „Kein Pferd kann so tot sein, das wir es nicht mehr reiten können.”
13. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es bessere oder billigere Pferde gibt.
14. Wir erklären, dass unser Pferd besser, schneller und billiger tot ist als andere Pferde.
15. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung von toten Pferden zu finden.
16. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
17. Wir vergrößern den Verantwortungsbereich für tote Pferde.
18. Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
19. Wir erstellen eine Präsentation in der wir aufzeigen, was das Pferd könnte, wenn es noch leben würde.
20. Wir strukturieren um damit ein anderer Bereich das tote Pferd bekommt.

Quelle: [leider unbekannt], aber ich habe es hier gelesen, danke Lia!  Überhaupt hat diesen Beitrag eine sehr interessante Wendung bei der Kommentare genommen!  Lesenswert, finde ich…

Geben nicht hunderttausende Abiturienten und Studenten IRGENDWELCHER Fächer in genau den Schulfächern anderen Abiturienten NACHHILFE - und zwar wohl deshalb, weil die VORMITTAGS ACH SO QUALIFIZIERTEN, beamteten Lehrkräfte dieselbe Leistung (die die Bevölkerung und Politkern Eltern nicht zutrauen mögen) millionenfach bewiesenermaßen nicht erbringen??? Lernen also nicht die MEISTEN Schülerinnen und Schüler NACHMITTAGS von Eltern oder (meist) Gleichaltrigen BESSER genau das, was “man” nur den studierten Lehrkräften zu lehren zutrauen, wo diese aber erkennbar auf der ganzen Linie versagen?

Nur einfach so eine Frage.  Ich freue mich auf eure Einsichten!

teenager.jpgGrace Llewellyn war eine gute Schülerin und wurde eine noch bessere Lehrerin. Nur liebte sie ihre Schüler zu sehr, um dauerhaft übersehen zu können, dass die Schule die ursprüngliche, vitale Forscherneugierde und den Wissensdrang von Kindern abstumpft, bis die meisten nur noch lustlos mit abgestandenen Fakten jonglieren, anstatt selbst zu denken.

Irgendwann wurde ihr klar, dass Schule nicht notwendig die beste Antwort auf das Leben junger Menschen ist, und sie wurde zu einer Pionierin der freien Bildung, wie sie in den USA bereits 6% der Schulkinder nutzen – und ihre Zahl wächst rasant.

*********************

Erscheinungsjahr: 2008
ISBN: 978-3-934719-25-5
Preis: 19,80 €/ 32,00 sFr
Versandkosten (nur Ausland): 3,10 €

Die Verleger dieses Buches haben nicht nur immense Arbeit und Prozesskosten, sondern auch hohe Zwangsgelder (derzeit 7.500 €), Besuch vom Gerichtsvollzieher sowie die Androhung von Erzwingungshaft sowie ‘weiterer Zwangsmaßnahmen’ in Kauf genommen, um ihren Kindern das zu ermöglichen, was in diesem Buch beschrieben wird: Freies Lernen.
Wer dieses Buch liest, wird verstehen, warum.

„Dieses Buch ist gefährlich. Es widerspricht allen üblichen Weisheiten über Schulabbrecher und die Wichtigkeit von Schulabschlüssen. Es wirkt belebend und inspirierend. Lassen Sie dieses Buch auf keinen Fall in die Hände eines aufgeweckten, frustrierten Jugendlichen gelangen, den das Schulsystem anödet. Die Autorin kann für das daraus möglicherweise entstehende Glück und das Gefühl von Eigenverantwortung keinerlei Verantwortung übernehmen.“

„Dein Leben, deine Zeit und dein Gehirn sollten keiner Institution gehören, sondern dir. Dieses Handbuch ist für alle, die jemals zur Schule gegangen sind, aber es ist ganz besonders ein Buch für Teenager und Leute, die viel mit Teenagern zu tun haben.
Aus dem Inhalt:
· gute Gründe, über den Abschied von der Schule nachzudenken
· wie du deine natürliche Fähigkeit, dein eigener Lehrer zu sein, wiederentdeckst
· wie du die Unterstützung deiner Eltern gewinnst, deine Freunde behältst und mit den Behörden klarkommst
· wie du dir dein ureigenes spannendes Bildungsprogramm maßschneiderst
· wie du studierst, ohne vorher zum Gymnasium zu gehen
· wie du ehrenamtliche Jobs, Praktika, und andere Gelegenheiten zur praktischen Arbeit findest
· wie andere Teenager weltweit ohne Schule leben und lernen

Moritz und Thomas Neubronner gehen nicht zur Schule und sind deswegen bundesweit bekannt geworden. Ihre Eltern, die Inhaber des Genius Verlages, waren zunächst sehr frustriert über den Schulstreik ihrer Kinder. Inzwischen haben sie verstanden, dass ihre Kinder ohne Schule mehr und lieber lernen und vor allem viel glücklicher sind – wie Millionen Kinder weltweit. Dieses Buch zeigt konkret, wie das geht – auch in Deutschland.

Für euch gelesen.  Der diesjährige Treffen findet in Leipzig statt, vom 25. Juli bis 3. August, 2008.

Was ist EUDEC?

EUDEC steht für European Democratic Education Conference und ist ein Treffen von Schülern, Lehrern, Eltern und Mitarbeitern an demokratischen Schulen und Bildungsprojekten und Menschen, die sich dafür interessieren. Das Treffen wird regelmäßig stattfinden und soll einerseits dem Austausch der demokratischen Schulen in Europa untereinander dienen, andererseits der interessierten Öffentlichkeit, Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern die Möglichkeit geben, sich mit diesen Projekten auseinanderzusetzen.

Der Impuls für ein solches Treffen geht aus von der IDEC, der International Democratic Education Conference, die seit 1993 jedes Jahr in einem anderen Teil der Welt stattfindet und immer von einer demokratischen Schule ausgerichtet wird. Zahlreiche Teilnehmer aus europäischen Ländern beklagen seit Jahren, dass die Teilnahme an den IDECs nur unter großem finanziellem und zeitlichem Aufwand und besonders für Schüler oft gar nicht möglich ist. Deshalb wird seit längerem die Möglichkeit regionaler Treffen diskutiert. Im August 2006 trafen sich Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern in der Sands School in Großbritannien und beschlossen, das Projekt europäischer Treffen ernsthaft anzugehen – die Idee der EUDEC war geboren.

Wann und wo findet die EUDEC statt?

Die erste EUDEC findet vom 25. Juli bis 3. August 2008 in Leipzig in Deutschland statt. Die Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig stellt ihre Räume und ihr Gelände für diese Konferenz zur Verfügung.

Wenn du da noch merh Infos brauchst, dann bitte hier klicken!

Faszinierend und begeisternd las ich:

We hereby call upon all students, teachers, academics, researchers and politicians committed to democratic education to contribute their ideas and experience to EUDEC 2008 in the form of a lecture, workshop or presentation. All abstracts must be received by

31 March 2008

Please submit your abstract using the attached pdf form, preferably by email, to:

Prof. Dr. Michael Gebauer
Universität Leipzig
Erziehungswissenschaftliche Fakultät

Karl-Heine-Straße 22b
04229 Leipzig / Germany

Tel.: +49 (0) 341 / 973 1451
FAX: +49 (0) 341 / 973 1459
gebauer@uni-leipzig.de

Following the conference all submitted papers will be published in the form of a conference book.

Das englische Wort student bedeutet Schüler (nicht Student).  Wie erfrischend, daß man Schüler eine solche Aufgabe zutraut!

Conference topics:

Conference Themes:

  • Democratic Education / Democratisation of Education
  • Democratic School Development and Projects in Europe
  • Scientific Theories, Concepts and Insights on Self-Directed and Informal Learning
  • Student Voice
  • Educational Reform
  • Natural Learning
  • Children’s Rights

Ob die Junge Männer von Schul-Kritik da lust hätten, hinzugehen und mitzuwirken?

Next Page »