Kinder & Jugendliche


Die Hauptschule ist Restschule, Sorgenkind im deutschen Bildungssystem. Hauptschüler genießen alles andere als einen guten Ruf. Doch dieser Artikel aus dem TAGESSPIEGEL zeigt einmal mehr, dass es sich lohnt, in Projekte zur Stärkung der Hauptschüler zu investieren:

Schüleraustausch für Hauptschüler

Ein anderes Bild von Amerika

Was sonst nur Gymnasiasten vorbehalten ist, durften jetzt auch Hauptschüler erleben: Zwei Wochen in einer Gastfamilie in Amerika. Tempelhofer Hauptschüler, darunter etliche Muslime, revidierten ihre Amerika-Vorurteile auf einer außergewöhnlichen Reise.

Die Brooklyn Bridge in New York.

Von Elisabeth Binder

3.6.2008

Dazu muss man sich erst mal durchringen. Einen englischen Aufsatz zu schreiben, 500 Wörter lang, zum Thema: „My Window on America – was ich an Amerika mag, und was ich kritisch beurteile“, kann ganz schön anstrengend sein. Für zehn Schüler der Werner-Stephan- Schule in Tempelhof hat sich die Anstrengung gelohnt. Während der Osterferien durften sie zwei Wochen lang in die USA reisen. Und in der vergangenen Woche waren sie die allerersten Gäste von US-Botschafter William Timken und seiner Frau Sue im kleinen Konferenzsaal der neuen Botschaft. Sie haben ihn gewissermaßen vor der offiziellen Eröffnung eingeweiht, um von Erfahrungen zu berichten, die ihnen normalerweise verwehrt gewesen wären, weil normalerweise Gymnasiasten Zielgruppe sind für Austauschprogramme.

Die Vorurteile der Schülerinnen und Schüler gegenüber den USA ähnelten sich: „Ich habe geglaubt, dass Amerikaner ganz unfreundlich sind und dass alles dort sehr streng ist“, sagt Kadir. Der 16-Jährige ist seit drei Jahren in Deutschland, und Englisch ist nach Kurdisch, Türkisch und Deutsch seine vierte Sprache. Ähnliche Erwartungen hatte auch Mateusz. Der 17-Jährige ist vor zwei Jahren aus Polen nach Deutschland gekommen.

Die beiden Jungen und ihre Schulkameraden aus der 9. und 10. Klasse haben ganz andere Erfahrungen gemacht, als sie erwartet hatten. „Die Leute waren sehr nett zu uns, ganz gastfreundlich und sehr offen.“

Angst vor der Fremde, dann Abschiedsschmerz

Auch die 16-jährige Julia hatte Ängste, bevor es losging: „Ich dachte, dass die Amerikaner sehr arrogant sind. Wir hatten alle Angst, wollten gar nicht raus aus dem Bus. Am Ende haben wir beim Abschied alle geweint und wollten uns von unseren Gasteltern und den Geschwistern gar nicht mehr trennen, weil sie so herzlich und freundlich waren.“

„Windows on America“ heißt das Programm, das gerade nicht für die üblicherweise vielfältig geförderten Gymnasiasten entworfen wurde, sondern für Hauptschüler, für die ein Auslandsaufenthalt oft schon aus finanziellen Gründen unerreichbar ist. Das Programm hat die Frau des US-Botschafters, Sue Timken, erfunden. Es richtet sich an Jugendliche mit Migrationshintergrund, aber auch deutsche Schüler wie Julia sind dabei. Die Mitarbeiterinnen von „Das Experiment“, die als deutsche Partner einer in Washington ansässigen Austauschorganisation für das Programm zuständig waren, berichteten von dem Erfolg der Reise.

„Für diese Jugendlichen ist das wirklich eine besondere Erfahrung. Viele könnten sich so eine Reise sonst nie leisten. Sie waren ja auch nicht, wie viele Gymnasiasten, schon überall mit ihren Eltern im Urlaub“, erzählt Geschäftsführerin Bettina Wiedmann.

Die ersten beiden Tage in Washington waren ein bisschen schwierig, weil sich die Schüler noch nicht so trauten, Englisch zu sprechen. „Da gab es schon mal Momente, wo sie kurz davor waren, dichtzumachen“, erzählt Englischlehrerin Silke Donat. Aber in Cleveland, Ohio, bei den Gastfamilien blieb ihnen nichts anderes übrig, als Englisch zu sprechen. Das hat zur Verbesserung der Sprachkompetenz kräftig beigetragen.

„Wir wollten, dass die Jugendlichen, die sonst nicht an Austauschprogrammen teilnehmen können, sehen, wie die Menschen in den USA leben“, sagte US-Botschafter William Timken bei der Begrüßung der Runde. Der USA-Trip hat neben der Verbesserung der Englischkenntnisse vor allem einen Effekt gehabt: „Ich bin selbstbewusster geworden und viel aktiver“, sagt Marian, die aus Ghana nach Deutschland gekommen ist, sagen aber auch Mehmet und Mahmoud. Die Erfahrung, Englisch sprechen zu können, wenn es denn nicht anders geht, in einer völlig fremden Umgebung klarzukommen und sich mit Menschen anzufreunden, von denen man zu Unrecht angenommen hatte, dass sie unfreundlich und überheblich seien, ist der größte Lernerfolg dieses Programms. Sie habe es auch besonders beeindruckend gefunden, wie zielstrebig US-Schüler arbeiten, sagt Julia, die einmal Krankenschwester werden möchte. Das wolle sie nachahmen.

Auch die Abschlusstage in New York haben Spuren hinterlassen. Die Mädchen berichten von einem sehr bewegenden Besuch am Gelände des World Trade Centers. Kadir sorgt sich, „dass die Muslime nun über einen Kamm geschert werden“. Mehmet, der Tischler werden will, fand „alles überraschend“ in New York, vor allem aber das Empire State Building bei Nacht: „Das kann man gar nicht beschreiben.“ Noch etwas hat ihm gefallen: „Dass die Menschen sich für so vieles entschuldigen.“

Der Verein „Windows on America“ soll nun sichern, dass das Programm unabhängig vom jeweils amtierenden Botschafter weitergeführt wird, um noch vielen Hauptschülern die Gelegenheit zu dieser einzigartigen Erfahrung zu geben. Dies war bereits die fünfte Gruppe, die in den vergangenen Jahren eine solche Reise machen konnte.

In der Broschüre des Vereins heißt es ganz im Sinne des derzeitigen Botschafters, der selbst ein erfolgreicher Unternehmer ist: „Wirtschaftlich erfolgreich sein kann auf Dauer nur derjenige, der die vorhandene Vielfalt erkennt und nutzt.“ Und fördert.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 03.06.2008 )

DER TAGESSPIEGEL - SCHULE

Geben nicht hunderttausende Abiturienten und Studenten IRGENDWELCHER Fächer in genau den Schulfächern anderen Abiturienten NACHHILFE - und zwar wohl deshalb, weil die VORMITTAGS ACH SO QUALIFIZIERTEN, beamteten Lehrkräfte dieselbe Leistung (die die Bevölkerung und Politkern Eltern nicht zutrauen mögen) millionenfach bewiesenermaßen nicht erbringen??? Lernen also nicht die MEISTEN Schülerinnen und Schüler NACHMITTAGS von Eltern oder (meist) Gleichaltrigen BESSER genau das, was “man” nur den studierten Lehrkräften zu lehren zutrauen, wo diese aber erkennbar auf der ganzen Linie versagen?

Nur einfach so eine Frage.  Ich freue mich auf eure Einsichten!

Folgende Artikel gefunden bei: TeachersNews finden wir als gutes Beispiel für eine Förderung der Zivilgesellschaft in Deutschland (wir berichteten).

Informationen zur bundesweite Tätigkeit der Start Stiftung empfehlen wir alle Gymnasialschulleiter.

[Hessen] START – Schülerstipendien für begabte und engagierte Zuwanderer:

Ausschreibung von mindestens 20 Stipendienplätzen in Hessen - 2002 hat die Gemeinnützige Hertie-Stiftung das START-Schülerstipendienprogramm in Hessen ins Leben gerufen, um begabte und engagierte Schüler im Alter von 14-18 Jahren auf ihrem Weg zum Abitur finanziell und ideell zu fördern. Seit Herbst 2007 führt die START Stiftung gGmbH als Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung das Programm durch.

Mit dem START-Stipendienprogramm möchten die START-Stiftung und ihre Partner eine Zunahme von höheren Bildungsabschlüssen unter Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund erreichen. Im kommenden Schuljahr können mindestens 20 Stipendiatinnen und Stipendiaten, die zum Zeitpunkt der Bewerbung die Klassen 8 bis 10 besuchen, aufgenommen werden. Ausnahmen sind in begründeten Einzelfällen möglich. Die START-Stipendiaten erhalten bis zum Erreichen des Schulabschlusses ein Bildungsgeld von 100 EUR monatlich sowie einen Laptop mit Internet-Anschluss. Ferner nehmen die Stipendiatinnen und Stipendiaten an Bildungsseminaren teil und werden in ein Stipendiatennetzwerk aufgenommen.Aufnahmebedingungen sind gute bis sehr gute schulische Leistungen (Schulnote 2,5 und besser) und gesellschaftliches Engagement. Auch der soziale und familiäre Hintergrund der Kandidatinnen und Kandidaten wird mitberücksichtigt. Neben der Bewerbung der Schülerinnen und Schüler ist das Gutachten einer Lehrkraft oder der Schulleiterin bzw. des Schulleiters erforderlich. Über die Aufnahme von Kandidatinnen und Kandidaten in das Stipendienprogramm entscheidet eine unabhängige Kommission, die sich aus Vertretern der START-Stiftung, des Hessischen Kultusministeriums, Programmpartnern und erfahrenen Pädagogen zusammensetzt. Mindestens 20 Stipendienplätze sind ab sofort neu ausgeschrieben. Interessierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die eine Schule in Hessen besuchen, können die Ausschreibungsunterlagen bei der untenstehenden Adresse beziehen oder im Internet unter www.start-stiftung.de/links/hessen herunterladen.

Die Bewerbungen müssen bis zum 18. April 2007 bei der START-Stiftung gGmbH eingegangen sein.

Kontakt:
START-Stiftung gGmbH
Frau Irina Bitter
An der Hauptwache 11
60313 Frankfurt am Main
Tel. +49 (69) 26 01 269-108
irina.bitter@start-stiftung.de

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Die Start-Stiftung ist nicht nur in Hessen aktiv:  bitte besuchen Sie der Website, um sich zu informieren, inwiefern sie ein Ihren Bundesland tätig ist.

Wir wiesen darauf hin:  Deutscher Bundestag: Öffentliches Gespräch mit dem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Vernor Muñoz Villalobos

Inzwischen steht die ganze Debatte als Video-on-demand zur Verfügung:  Deutscher Bundestag

Für euch gelesen.  Der diesjährige Treffen findet in Leipzig statt, vom 25. Juli bis 3. August, 2008.

Was ist EUDEC?

EUDEC steht für European Democratic Education Conference und ist ein Treffen von Schülern, Lehrern, Eltern und Mitarbeitern an demokratischen Schulen und Bildungsprojekten und Menschen, die sich dafür interessieren. Das Treffen wird regelmäßig stattfinden und soll einerseits dem Austausch der demokratischen Schulen in Europa untereinander dienen, andererseits der interessierten Öffentlichkeit, Wissenschaftlern und politischen Entscheidungsträgern die Möglichkeit geben, sich mit diesen Projekten auseinanderzusetzen.

Der Impuls für ein solches Treffen geht aus von der IDEC, der International Democratic Education Conference, die seit 1993 jedes Jahr in einem anderen Teil der Welt stattfindet und immer von einer demokratischen Schule ausgerichtet wird. Zahlreiche Teilnehmer aus europäischen Ländern beklagen seit Jahren, dass die Teilnahme an den IDECs nur unter großem finanziellem und zeitlichem Aufwand und besonders für Schüler oft gar nicht möglich ist. Deshalb wird seit längerem die Möglichkeit regionaler Treffen diskutiert. Im August 2006 trafen sich Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern in der Sands School in Großbritannien und beschlossen, das Projekt europäischer Treffen ernsthaft anzugehen – die Idee der EUDEC war geboren.

Wann und wo findet die EUDEC statt?

Die erste EUDEC findet vom 25. Juli bis 3. August 2008 in Leipzig in Deutschland statt. Die Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig stellt ihre Räume und ihr Gelände für diese Konferenz zur Verfügung.

Wenn du da noch merh Infos brauchst, dann bitte hier klicken!

Faszinierend und begeisternd las ich:

We hereby call upon all students, teachers, academics, researchers and politicians committed to democratic education to contribute their ideas and experience to EUDEC 2008 in the form of a lecture, workshop or presentation. All abstracts must be received by

31 March 2008

Please submit your abstract using the attached pdf form, preferably by email, to:

Prof. Dr. Michael Gebauer
Universität Leipzig
Erziehungswissenschaftliche Fakultät

Karl-Heine-Straße 22b
04229 Leipzig / Germany

Tel.: +49 (0) 341 / 973 1451
FAX: +49 (0) 341 / 973 1459
gebauer@uni-leipzig.de

Following the conference all submitted papers will be published in the form of a conference book.

Das englische Wort student bedeutet Schüler (nicht Student).  Wie erfrischend, daß man Schüler eine solche Aufgabe zutraut!

Conference topics:

Conference Themes:

  • Democratic Education / Democratisation of Education
  • Democratic School Development and Projects in Europe
  • Scientific Theories, Concepts and Insights on Self-Directed and Informal Learning
  • Student Voice
  • Educational Reform
  • Natural Learning
  • Children’s Rights

Ob die Junge Männer von Schul-Kritik da lust hätten, hinzugehen und mitzuwirken?

Letztes Jahr in Oktober postete ich einen Artikel von Fritz Reheis “Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir…“.  Darin beschreibt er was mittlerweile auch unter Franchising und Marktwirtschaft längst gängige Praxis darstellt:  Konsum, konsum, konsum.  Alles reinstopfen, wenig Zeit zum Verdauen, Verweilen, In-sich-aufnehmen.  Denn der nächste Happen Wissen drängt sich förmlich auf… (irgendwo hatte ich auch von “Bulimie-Bildung” gelesen:  alles in sich reinstopfen und für die Lernkontrolle wieder auskotzen… nicht besonders “appetitlich”…)Da staunte ich nicht schlecht, als ich gestern folgendes gelesen hatte:

“Pauken ohne Pause - Streit ums Turboabitur”

Nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir. Aber möglichst schnell. Ab dem kommenden Sommer wird in fast allen Bundesländern das “G8″, das achtjährige Gymnasium, eingeführt sein. Doch die Bewältigung der gleichen Stoffmenge in weniger Zeit setzt Schüler und Lehre unter Druck. Sie beklagen, dass kaum Zeit für die Vertiefung eines Themas bleibt - geschweige denn für die Hobbys am Nachmittag. Macht die Schule unsere Kinder kaputt?

Zu finden bei TeachersNews als PROGRAMMHINWEIS für Donnerstag, 21. Februar 2008, 22.15 Uhr auf Phoenix:

Anke Plättner diskutiert in der PHOENIX Runde mit Prof. E. Jürgen Zöllner (Bildungssenator in Berlin) Gerhard Braun (Vizepräsident Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände), Susanne Gaschke (DIE ZEIT), Harald Mier (Schulleiter Schadow-Gymnasium Berlin) und Bernd Sibler (CSU, Staatssekretär Kultusministerium Bayern).

Da werde ich vielleicht mein Fernsehabstinenz heute Abend aufheben, denn ich habe vor etwa sechs Jahren das Buch “Die Erziehungskatastrophe–Kinder brauchen starke Eltern” gelesen.  Mir hat die Schreibweise von Frau Gaschke sehr beeindrückt, bei ihren Schreiben kommen Fragen auf, die –wenn man sich Gedanken macht über Bildung, Familien und Politik macht– Beantwortet werden wollen:

Zum Beispiel,

  • ob der Konsens, dass Kinder staatlich betreut werden müssen, damit Mammi und Pappi Geld verdienen können, wirklich so toll ist?
  • Ob die Dogmen der Kindergartenerziehung oft nur die schiere Faulheit und Erziehungsunfähigkeit des Personals kaschieren?
  • Ob die Kriterien der Jugendhilfe Unverantwortlichkeit geradezu züchten (und damit Jahr für Jahr Milliarden verballern, ohne jede Erfolgskontrolle)?
  • Ob die Grundschulen ihrer Aufgabe noch gerecht werden und die Anhäufung immer neuer Anforderungen (sprachliche Früherziehung, Integration etc.) die Schule nicht von ihrem Erziehungsauftrag entfernt?
  • Ob sich hinter Internet- und Medien-Euphorie als Heilmittel für Gymnasial- und Universitätsbildung mehr verbirgt als schiere Resignation?

Was denkst du über diese Fragen?  

(Passt genau zum gestrigen Thema vom Frontal 21:  “Überforderte Schüler. Das Milliardengeschäft Nachhilfe“,
den man sich auch als video ansehen kann.)

DEUTSCHER BUNDESTAG

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, den 20.02.2008

Öffentliches Gespräch mit dem UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Vernor Muñoz Villalobos

Zeit:
Donnerstag, 21. Februar 2008, 19 bis 20.30 Uhr

Ort:
Jakob-Kaiser-Haus, Sitzungssaal 1.302

Auf Initiative der Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, Ulla Burchardt (SPD), trifft der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Vernor Muñoz Villalobos, zu einem Gespräch über die deutsche Bildungssituation im internationalen Vergleich mit Bundestagsabgeordneten zusammen. Mit diesem Gespräch wird der im Frühjahr 2006 begonnene Gedankenaustausch zwischen Herrn Muñoz und den Abgeordneten fortgesetzt.

Die Feststellung, das deutsche Bildungssystem sei selektiv, diskriminierend und undemokratisch, die sich in dem von Herrn Muñoz verantworteten UN-Bericht fand, löste im letzten Jahr eine lebhafte bundesweite Debatte aus.

Es ist das ausdrückliche Anliegen der Ausschussvorsitzenden, dass der UN-Vertreter seine Eindrücke über Deutschland mit Parlamentariern diskutiert. Bildungsarmut, Chancengleichheit in der Bildung sowie das Recht auf Bildung sind ebenso originäre Themen des Parlaments, wie die Rechte von Menschen mit Behinderungen und deren Bedeutung für das Bildungswesen. Auch deswegen werden sich an dem Gespräch auch Mitglieder der Ausschüsse für Auswärtiges, für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie für Menschenrechte und humanitäre Hilfe beteiligen.

Die Presse ist zum Gespräch herzlich eingeladen. Es gelten die Akkreditierungsregelungen des Bundestages. Für Nachfragen steht Ihnen das Ausschusssekretariat zur Verfügung (Tel.: 030 227 32861; Fax: 030 227 36845).

Herausgeber:

Deutscher Bundestag - Presse und Kommunikation (PuK 1)
Platz der Republik 1 - 11011 Berlin

Pressestelle:
Telefon +49-30/227-37171 - Fax +49-30/227-36192

Internet:
www.bundestag.de
European Democratic Education Conference
EUDEC 2008 - Leipzig
25. Juli - 3. August
http://www.eudec2008.org

*Anmerkung 25.02.08:

Auf Nachfrage beim Bundestag erhielt ich gerade folgende Auskunft zu dem Gespräch:

“Eine Mitschrift des Gespräches mit Herrn Muñoz gibt es leider nicht. In Kürze wird Ihnen jedoch die ganze Debatte als Video-on-demand zur Verfügung stehen. Dies kann allerdings noch einige Tage dauern, bitte haben Sie noch ein wenig Gedult.
Sie werden es dann aus der Liste auf folgender Seite auswählen können:
http://www.bundestag.de/live/tv/vod/index.html

Der Countdown läuft zum Start des gemeinsamen multimedialen Schulfernsehens von SWR und WDR. Schon bald können Lehrer, Schüler und alle anderen Interessierten online in neue Wissenswelten vordringen. Es gibt viel zu entdecken auf www.planet-schule.de, gelernt wird interaktiv und spielerisch. Weitere Informationen über das neue Lernportal hier …

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