Zu einem freien und deregulierten Bildugswesen gehörte auch, dass Privatschulen leicht und unbürokratisch gegründet und geführt werden können. Dies ist bislang in Deutschland nicht der Fall. Eine der wenigen Privatschulen (deutlich unter 10 % aller Schulen sind Privatschulen) ist die Adventistische Bekenntnisschule Zeutern im Landkreis Karlsruhe. Sie bietet ab dem Schuljahr 2008/2009 nun auch Gymnasialplätze an. Da die Genehmigung hierfür sehr kurzfristig vor den Sommerferien erfolgte, sind erst zwei Schüler für das neue Gymnasium angemeldet und noch etliche Plätze zu vergeben!

Hier ist der Folder der Schule abgebildet, durch Anklicken kann der Text in voller Größe gelesen werden:

Eine Freundin, deren Sohn im Sommer an dieser Schule die Mittlere Reife mit sehr gutem Erfolg absolviert hat und ab Herbst das Gymnasium besuchen wird, berichtet über ihre Erfahrungen:


Ich bin Mutter eines Sohnes, der auf eine ganz phantastische Schule geht (seit 2 1/2 Jahren). Es ist die ABSZ Adventistische Bekenntnisschule Zeutern. Eine christliche Privatschule, an der Unterricht sowohl den Schülern als auch den Lehrern Spass macht. Bei 8 - 10 Schülern pro Klasse ist das kein Wunder. Es ist sehr familär dort. Man duzt sich.

Hier wird der Schüler ernst genommen. Hier darf ein Schüler so sein wie er ist und wird nicht “verbogen”.
Die Schule ist in einem Wohnhaus untergebracht, was den familiären Charakter unterstreicht. Auch in den Pausen sind die Lehrer noch für die kleinen und grossen Probleme der Schüler erreichbar.

Die Schule ist überkonfessionell, das heißt, dass Kinder der unterschiedlichsten christlichen Konfessionen und auch anderer Religionszugehörigkeiten aufegenommen werden.

Hier einige Daten zur Schule:

Klassenstärke: 8 - 10 Schüler
Schulstärke: ca. 80 Schüler
Kosten pro Schüler: EUR 150,00 / Monat - inklusive Schulbücher und zwei von ca. 13 AGs
(Ermäßigung für Geschwisterkinder)
Unterrichtszeit: 8.50 Uhr bis ca. 15 Uhr

Die Schule ist überkonfessionell.

Keine Handys, keine Drogen, keine Zigaretten, kein Mobbing, keine Gewalt - familiäre Atmosphäre.

Direktorin: Bettina Kobialka M.A.
(Sie hat noch zwei Schwestern, die alle in der Schule mitarbeiten.
Ihre Eltern waren Missionare in Afrika.)

Lehrer: sehr gut ausgebildet, teilweise Abschlüsse in USA gemacht, teilweise Mehrfachstudiengänge.

Kein Sekretariat - Lehrer machen alles selbst.

In der Grundschule sieht es eher aus wie in einem Kinderzimmer.

Kinder dürfen während das Unterrichts trinken, da das sehr wichtig ist.

Gemeinschaft wird groß geschrieben.

In den Elternabenden geht es nur um Wesentliches und die Kinder (keine Selbstdarstellung wie an manchen anderen Schulen).

Sehr entspannte Atmosphäre.

Konzentriertes Lernen, individuell aufs Kind abgestimmt.

Hier können Kinder erwachsen werden!

Wer sich für diese Schule, insbesondere einen Gymnasialplatz interessiert, kann über Kontakt eljascha noch während der Feiren Verbindung zur Schulleiterin aufnehmen. Die Aufnahmen erfolgen unbürokratisch und individuell, das heißt nach dem tatsächlichen Stand des interessierten Kindes bzw. Jugendlichen, welcher in Zeugnissen oft nur sehr unzureichend wiedergegeben ist.

Kontakt zur Schule:

Adventistische Bekenntnisschule Zeutern
Kapellenstr. 23
76698 Ubstadt-Weiher (Landkreis Karlsruhe, Baden-Württemberg)
Tel: 07253 / 954784
Fax: 07253 / 954781
Email: absz@gmx.de

Köln (ots) - Die Internetseite spickmich.de eröffnet kommenden Dienstag (08. April 2008) ein weiteres Meinungsforum zum Thema Schule. Unter www.schulradar.de können dann auch Eltern Noten z.B.  für die Schulleitung, das Schulgebäude oder die Lehrkräfte verteilen  und sogar Schulen in ihrer Umgebung vergleichen. <Quelle und weiterlesen>

Die Schüler bewerten bereits auf dem bekannten –und von den gleichen Betreiber der Schulradar.de– Schülerportal spickmich.de die Schulen in Kategorien wie “Qualität der Lehrer”, “Unterrichtsausfall”, oder “Mitbestimmungsmöglichkeiten”. Diese Noten werden auf Schulradar.de übernommen und liefern wichtige Eindrücke  aus Sicht der Schüler.

Sogar eine Möglichkeit, Fotos hochzuladen, um der eigene Beobachtung bzw. Meinung zu untermauern, sollte es geben. 

Wird dieses Portal zum gewünschten Schultransparenz führen?  Führt dies gar zu eine Besserung in der Bildungslandschaft Deutschlands?

Interessant (und meines Erachtens vielversprechender) fände ich es, wenn Schule.net in dieser Hinsicht tätig wäre… wie das jetzt aufgebaut ist (also, dass “anonyme” Bewertungen stattfinden–ohne eine öffentliche “zur Schau stellen”), bringt nicht das gleiche Ergebnis, wenn es darum gehen soll, daß Eltern sich über eine Schule informieren können.  Aber wenn es darum gehen soll, dass Schulen eine Rückmeldung bekommen sollen, womit sie gelobt/getadelt werden, scheint mir diesen Ansatz schon etwas produktiver zu sein…

 

 

Quergelesen drei Artikel zur Didacta:

Bundesbildungsministerin Schavan verleiht Deutschen Innovationspreis für nachhaltige Bildung.

Der mit 10.000 € dotierte erste Preis ging an die Höhere Berufsfachschule für Technik des Bildungsinstituts für Umwelt und Wasserwirtschaft, Neubrandenburg, für ihr Ausbildungsprojekt „Brodaer Teiche“. Den zweiten Preis erhielt die AOK Baden-Württemberg für „ScienceKids“, das der Verbesserung des Ernährungs- und Bewegungsverhaltens von Kindern dient. Auf dem dritten Platz folgte die Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Recke mit dem Projekt „Offene Höfe – offene Schule“ zur Stärkung der sozialen Bindung mit dem bäuerlichen Umfeld der Schule. Der dieses Jahr zum zweiten Mal verliehene Preis ist eine gemeinsame Initiative des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, und der Schülerhilfe.

„Die nominierten Projekte stellen sich den Anforderungen an zeitgemäße Bildung: Sie erproben Partizipation und Verantwortung als wichtige Voraussetzungen für die Gestaltung unserer Zukunft“, erklärte Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, in Ihrem Grußwort. „Sie stellen das „Lernen lernen“ in den Mittelpunkt. Sie setzen auf selbstgesteuertes und selbstverantwortliches Lernen, auf Methodentraining, auf die intensive Nutzung von Lernzeit und auf individuelle Förderung.“ <den ganzen Artikel lesen>

MEINHARDT: Aus den Schulen muss der Stress raus

Zur Eröffnungsrede von Bildungsministerin Annette Schavan auf der Stuttgarter Bildungsmesse Didacta erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Patrick MEINHARDT: Die Didacta ist ein gutes Zeichen für ein positives Bildungsklima, das wir in Deutschland brauchen…..

….Kinder brauchen auch Zeit ohne Schule in Vereinen, Kirche, Familie und Freundeskreis.

Das Zentralabitur bringt uns bei der ganzen Bildungsdebatte nicht voran. Statt immer nach neuer Berliner Kompetenz zu rufen, sollten die Länder ihre Kompetenz wirklich wahrnehmen und den Schulen die größtmögliche Gestaltungsfreiheit geben. <den ganzen Artikel lesen>

Schavan: Deutsche Schulen sind besser als ihr Ruf

Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat davor gewarnt, das deutsche Schulsystem schlechtzureden. “Wir haben im Bildungswesen weniger eine Qualitätskrise als eine Vertrauenskrise”, sagte sie zur Eröffnung der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart.

“Wir tun so, als ob Schule nur anstrengend, schädlich und ein Diebstahl von Kindheit sei”, sagte Schavan. Das liege auch daran, dass Politiker ständig die verschiedenen Schulformen infrage stellten und damit Eltern und Schüler verunsicherten….

….Schavan forderte eine andere Haltung der deutschen Gesellschaft, um bei der Bildung voranzukommen. “Wir brauchen eine Atmosphäre wie vor hundert Jahren.” Damals hätten die Bürger in einer Gesellschaft des Umbruchs gemerkt, dass Kinder die Gestalter von morgen seien. “Das war die Geburtsstunde der Reformpädagogik.” Zugleich sprach sich die Ministerin erneut für “die Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse” und damit für ein Zentralabitur aus.<den ganzen Artikel lesen>